Der Krieg der Welten: Großartiges Gruselkabinett 124 + 125

Das Grusel-Hörspiel "Der Krieg der Welten"
Das Grusel-Hörspiel "Der Krieg der Welten"

In „Der Krieg der Welten“ stürzen Meteoriten auf die Erde. Diese sind jedoch Kampfmaschinen der Marsianer, die eine gnadenlose Invasion starten.

Hier kommt das Hörspiel, viel Spaß dabei:

Dieses ⇒Hörspiel ist 2017 nach der berühmten ⇒Geschichte von ⇒H. G. Wells in der ⇒Gruselkabinett – Reihe erschienen

Der Krieg der Welten: Die Handlung

Die Ankunft der Marsianer

Der Astronom Mr. Ogilvy und sein Enkel Julian gucken durch ihr Teleskop, das sie auf den Mars gerichtet haben. Dort tut sich etwas, geradezu ein Sturm von Lichtern. Gewitterdonner grollt unheilverkündend. Sie beobachten, wie Ogilvy überzeugt ist, den Start eines ersten Raumschiffs. Es ist der 12. August. Zehn weitere Nächte folgen, in denen vom Mars aus Raumschiffe zur Erde starten.

Der Einschlag in der zehnten ⇒Nacht findet auf der Horsell-Heide statt, nicht weit entfernt vom ⇒Haus von Julian und seiner Frau Margret. Mr. Ogilvy ist schon da. Das Trio wird Zeuge des gewaltigen Einschlags und des anschließenden Brandes, bevor sich der Zylinder schließlich öffnet. Der Öffnung entsteigt ein tentakelbewehrter Schädel von beeindruckender Hässlichkeit. Dann beginnt sich eine Kanone aus dem Zylinder zu erheben. Sie feuert einen Hitzestrahl! Die drei Menschen fliehen in Panik, doch Mr. Ogilvy ist zu alt und langsam. Der Astronom ist das erste Opfer der Invasoren. Das erste Opfer von unzähligen.

Raumschiffe am Himmel
Mehrere Raumschiffe

Die Schlacht

Am Nachmittag beziehen Soldaten mit Kanonen Stellung um den ersten Landeplatz, und in der Nacht hören Julian und Margret Geschützdonner. Um Margret zu retten und sie zu seinem Cousin in Leatherhead zu bringen, muss Julian sein Heim verlassen und sich in die von den Kampfmaschinen beherrschte Wüstenei begeben, wo versprengte Soldaten von einer verlorenen Schlacht berichten. Bei Cousin Freddy lässt Julian seine Frau zurück, um das geliehene Gespann aus Pferd und Wagen in sein Heimatdorf zurückzubringen.

In seinem unzerstörten Haus trifft er auf den Artilleristen, der Schreckliches berichtet: Hochbeinige Kampfmaschinen hätten die Artillerie mit ihren Hitzekanonen vernichtet, und er allein sei entkommen. Zusammen versuchen sie den Kampfmaschinen Richtung London zu entkommen, wo noch Artillerieeinheiten stehen müssen. Doch sie werden verfolgt: Der Hitzestrahl beginnt das Flusswasser, in dem sie sich versteckt haben, zu erhitzen und das Wasser droht sie zu kochen. Kurz vor dem letzten Atemzug zieht die Kampfmaschine ab. Mit einem Paddelboot rudert Julian Richtung London…

Ein Kriegsschiff stellt sich auf der Themse den Kampfmaschinen in den ⇒Weg: Die tapfere „Thunderchild“ feuert aus allen Rohren! Tatsächlich kann sie eine Kampfmaschine, die sich ins Wasser gewagt hat, rammen und versenken. Doch der Hitzestrahl lässt nicht lange auf sich warten. Die „Thunderchild“ versinkt in den Fluten.

Krieg und Zerstörung
Eine vom Krieg zerstörter Ort

Die Erde unter der Herrschaft der Marsianer

Nachdem schwarzer Staub von den Maschinen ausgespien worden ist, ersticken viele Menschen. Auf dem schwarzen Staub gedeiht das rote Unkraut der Marsianer und breitet sich aus. Es labt sich an Gewässern und jeglicher Flüssigkeit, etwa in grünen Gewächsen. Der schwarze Dunst ist eine Biowaffe, der zahlreiche Menschen in den Städten zum Opfer fallen.

In London stößt Julian erst auf einen verzweifelten Hilfsprediger. Dieser hält die Invasoren für Sendboten Satans. Zu Julians Entsetzen ergreift eine neuartige Sammelmaschine den Hilfsprediger. Er folgt ihr zu einem Sammelpunkt. Was machen die Invasoren mit den Gefangenen? Sie saugen ihnen das ⇒Blut aus dem noch lebenden Körper.

Als nächsten ⇒Tag sieht Julian den Artilleristen wieder, doch der hat keine Lust, zurück nach Leatherhead zu ziehen. Julian findet ein herrenloses Pferd und kommt gut voran. Da lässt ihn ein klagender Schrei innehalten. Was ist aus dem Triumphschrei der Marsianer nach der Landung geworden? Ein seltsames Klagen, das aus einer stillstehenden Kampfmaschine dringt, lässt ihn neue Hoffnung schöpfen…

(Quelle: Buchwurm)

Ein einzelnes Pferd
Ein Pferd bei Sonnenuntergang

Weitere Informationen

Dieses Hörspiel ist ab 14 Jahren empfohlen.

Der bahnbrechende sowie zeitlose Klassiker „Krieg der Welten“ von H.G. Wells begeistert seit über 100 Jahren nicht nur die Fans der Science Fiction. In diesem Hörspiel wird das Spektakel um einen Angriff auf die Menschheit aus dem All zum Kopfkino der Superlative und stellt die Frage: Wie verhält sich der Mensch, wenn die Ordnung zusammenbricht? Im Krieg und in der Hoffnungslosigkeit angesichts einer außerirdischen Übermacht, die nur ein Ziel zu kennen scheint: Die Bewohner der Erde zu vernichten.

Die professionelle Inszenierung, die filmreife Musik und bekannte Stimmen von Synchronsprechern und Theaterschauspielern einsetzt, bietet dem Hörer ein akustisches Kinoerlebnis, das man sich mehrmals anhören sollte, um auch die Feinheiten mitzubekommen. 

Die Rollen und ihre Sprecher

Rolle Sprecher/in
Julian (Der Chronist / Erzähler) Georg Tryphon
Margret (Julians Frau) Kathryn McMenemy
Der Artillerist Thomas Balou Martin
Mr. Ogilvy (Astronom) Bruno Winzen
Der Pfarrer Manfred Erdmann
Lieutenant der Kavallerie Lutz Reichert
Verirrter Soldat Detlef Bierstedt
Verwirrter Mann Joachim Tennstedt
Flüchtender Marc Gruppe
Wärter / Soldat Sascha von Zambelly
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