Das Ding: Fesselndes Hörspiel (Gruselkabinett 152)

Das Ding; spannnendes Hörspiel
Das Ding; spannnendes Hörspiel

In Das Ding steht eine Gruppe von Wissenschaftlern vor einem großen Problem, ihre Führer sind auf grauenhafte Weise ums Leben gekommen.

Und hier kommt das Hörspiel, angenehmes Gruseln:

Dieses ⇒Hörspiel ist 2019 nach einer ⇒Geschichte von George Allan England  in der ⇒Gruselkabinett – Reihe erschienen.

Das Ding: Die Handlung

Anno 1930 zieht die Expedition des Physikprofessor Thorburn durch die ausgedehnten ⇒Wälder zwischen Hudson River und Maine. Ihn begleiten seine Frau Joan, eine Biologin, und deren Schwester Vivian. Mit von der Partie sind der zynische Journalist Marr und der Geologe Dr. Wallace Jandron, der schwer in Vivian verliebt ist. Jandron ist auch als einziger schon mal in den „Ländern des Nordens“ gewesen. Er streitet sich ständig mit dem Journalisten, was den anderen schwer auf die Nerven geht. Diese Animosität soll sich schon bald als verhängnisvoll erweisen.

Schüsse im Wald

Die beiden Wildnisführer sind schon vorausgegangen. In etwa anderthalb Kilometer Entfernung hören die zurückgebliebenen Expeditionsteilnehmer auf einmal zahlreiche Schüsse fallen und vernehmen verzweifelte Schreie. Dann senkt sich eine unheilvolle ⇒Stille auf das schweigende Land, in dem keinerlei Fauna festzustellen ist, wie der Professor bemerkt.

Am nächsten Morgen gehen die drei Männer in den Wald, um die Stelle des Kampfes in Augenschein zu nehmen. Alles, was sie vorfinden, ist eine merkwürdig aussehende Fährte von einem unbekannten Wesen. Der runde Abdruck, der in der Mitte kegelförmig ist, ist eiskalt. Als Jandron Wasser daraufgießt, verwandelt es sich sofort in ⇒Eis – doch es schmilzt nicht. Er schlussfolgert, dass das Wesen, das sich auf einem Bein fortbewegt und solche ⇒Spuren aus Super-Eis hinterlässt, mit Kälte tötet. Es komme aus dem Weltraum, sei schnell und vor allem – ⇒unsichtbar.

Im Wald
Eine Straße durch den Wald

Versuchskaninchen

Joan Thorburn, die ihnen heimlich gefolgt ist, weist dieses defätistische Geschwätz als Unsinn zurück und fordert sie auf, zurück zum Lager zu zurückzukehren. Aber auch sie kann nicht umhin festzustellen, dass es zunehmend kälter wird. Dennoch, sagt sie am Lagerfeuer, das ⇒Ding sei nicht übernatürlichen Ursprungs, wie Jandron behauptet, sondern natürlich.

Kein Grund zur Panik also, pflichtet ihr der Professor bei, selbst wenn in den Wäldern von Maine schon der ein oder andere Mann verschollen ist oder, sofern man ihn wiederfand, den Verstand verloren hatte. Jandron unkt weiter, dass das Ding gefährlich werden könne. Noch untersuche es sie wie Versuchskaninchen, um ihre Reaktionen zu studieren. Seine Andeutung, es wolle sie eventuell sezieren oder gar züchten, stößt auf vehementen Widerspruch, besonders seitens der Damen.

Das erste Opfer

Jandron hält die erste Wache, doch wegen der zunehmenden Kälte nickt er ein. Am nächsten Morgen ist Joan Thorburn in eine bewusstlose Starre verfallen, auf ihrer Stirn prangt ein runder Abdruck. Das ⇒Feuer ist ausgegangen und rings um das Lager sind fremdartige Abdrücke zu sehen, die mit Super-Eis gefüllt sind. Es war hier. Professor Thorburn trauert um seine Frau, doch die anderen geraten in Aufregung: Bloß weg von hier! Sie packen die Kanus voll, nehmen die beiden Thorburns an Bord und paddeln los, flussaufwärts, Richtung Zivilisation. Das Schlimmste steht ihnen indes noch bevor.

Ein Kanu
Ein leeres Kanu

Invasion

Im nächsten Lager am Fluss lässt sich schon kein Feuer mehr entzünden, da es dafür zu kalt ist. Weil der Professor trauert und sich die jüngeren Männer ständig streiten, übernimmt Vivian das Kommando. Ihre Schwester segnet das Zeitliche. Nach Joans ⇒Begräbnis befiehlt Vivian, allen unnötigen Ballast zurückzulassen, um schneller vorankommen zu können. Doch mit jedem Kilometer flussaufwärts nehmen auch Schneefall und Kälte zu. Die Gegend ist leer, so dass es nichts zu jagen gibt. Das Fleisch reicht nur noch für einen ⇒Tag. Sie müssen dringend eine Unterkunft finden, oder sie verhungern und erfrieren. Vivian klagt über zunehmende Kopfschmerzen, gegen die ihr Jandron Aspirin verabreicht, während er ihr seine Liebe erklärt.

Doch die Liebe der beiden muss warten, denn nun erblicken sie eine Blockhütte am Ufer, die sie sofort zu okkupieren gedenken. Kaum haben sie Feuer gemacht, beginnt draußen ein Schneesturm zu heulen. Die Kopfschmerzen, die bisher nur Vivian geplagt haben, überfallen nun alle mit Wucht. „Es versucht, in unser Gehirn einzudringen!“, ruft der Professor, „so wie seinerzeit bei dem Vorfall in Valladolid.“ Damals war in der spanischen ⇒Stadt eine Menschenmenge ohne ersichtlichen Grund völlig ausgerastet. Jandron pflichtet ihm bei: Die Außerirdischen hätten die Menschheit schon lange beobachtet und ihr geholfen, große Denkmäler wie etwa Pyramiden zu errichten. Nun, Hilfe haben sie momentan keine zu erwarten.

Eine beleuchtete Hütte
Eine Hütte am Ufer bei Nacht

Feindliche Übernahme

Die Kopfschmerzen werden unerträglich: „Es dringt in uns ein!“ Sie schreien vor Schmerz. Jandron verliert das Bewusstsein. Er erwacht wieder, als der Professor mit leerem, starrem Blick aus dem oberen Stockwerk herabsteigt. Auf seiner Stirn ist ein runder Abdruck zu sehen. Eis ist überall, auch auf der Innenseite der ⇒Fenster. Doch wo sind Vivian und Marr? Jandron öffnet die Tür und erblickt eine Winterlandschaft. Zwei Fußspuren führen zum nahen Fluss. Vivian und Marr kehren mit einem der Kanus zurück. Als sie ihn erblicken, sind sie überrascht: „Wir haben dich für tot gehalten!“

Plötzlich richtet sich Marr mit starrem Blick auf und richtet ein Gewehr auf Jandron, den ewigen Rivalen. Vivian schreit auf und will Marr zurückhalten, doch der reagiert gar nicht auf sie. Ein Schuss fällt…

(Quelle: Buchwurm)

Weitere Informationen

Dieses Hörspiel ist ab 14 Jahren empfohlen.

Die Effekte sind unauffällig in das Geschehen integriert. So wird beispielsweise der pfeifende Wind in dem Moment lauter eingespielt, als Wallace vor die Tür tritt. Die Musik klingt, ganz der Handlung folgend, immer düster und bedrohlich, es gibt nicht eine helle oder gar schöne Melodie. Das Gegenteil ist der Fall. Was die Instrumente angeht, kommen hier vor allem Klavier und Synthesizer zum Einsatz, letzterer ist dann auch für den langgezogenen, unheimlichen Sound verantwortlich, der die Nähe des Ungeheuers und die damit einhergehende Bedrohung symbolisiert.

Unterm Strich kurzweilige und vor allem spannende Unterhaltung.

Die Rollen und ihre Sprecher

RolleSprecher/in
Erzähler / ErzählerinPeter Weis
Professor ThorburnGerhard Fehn
Joan ThorburnCécile Kott
VivianJulia DeLuise
Wallace JandronHelmut Zierl
MarrValentin Stroh

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