
Ein kleiner, fünfjähriger Junge stürzt in einem Vergnügungspark von einem Riesenrad 50 Meter in den Tod. Geht jetzt sein Geist dort um?
Das Riesenrad Kapitel 1
In dieser ⇒Geschichte besuchte ein fünfjähriger Junge mit seinen Eltern einen Vergnügungspark in der russischen Stadt Kasan. Die Hauptattraktion des Parks war das Riesenrad. Es war über 100 Meter hoch, und man hatte von ganz oben einen wunderschönen Blick auf die große Stadt.
Es war ein schöner sonniger Tag, und der Park war so voll, das es hin und wieder zum Gedränge kam. Als die drei den Park betraten, suchten die Eltern sofort nach einem Stand, an dem es Alkohol zu kaufen gab.
Die Eltern des Jungen waren Alkoholiker und schon nach kurzer Zeit so betrunken, dass sie ihren Sohn vernachlässigten und ihm keine Aufmerksamkeit mehr schenkten. Als sie endlich vor dem über 100 Meter hohen Riesenrad standen, wollte der Junge unbedingt damit fahren, wurde aber aufgrund seines Alters abgewiesen.
Er war so enttäuscht darüber, dass er anfing zu weinen. Aber den Eltern war das egal, und sie beschlossen, alleine mit dem Riesenrad zu fahren und ließen den Jungen unbeaufsichtigt unten stehen.
Kurz bevor die Fahrt anfing, schlich sich der Junge zum Heck der Gondel und hielt sich am hinteren Teil, an einer der Stangen, fest. Weil die Eltern zu betrunken waren, merkten sie gar nicht, dass sich ihr Sohn gerade in Lebensgefahr begab.
Als sich das Riesenrad langsam anfing zu drehen, hob es den Jungen langsam mit nach oben und er schwebte in der Luft. Schon nach wenigen Minuten verließen den Jungen die Kräfte, und er stürzte schreiend 50 Meter in den Tod.
Die umstehenden Parkbesucher mussten alles mit ansehen und waren zutiefst schockiert, als sie sahen, wie der kleine Junge nach unten schoss und auf dem harten Betonboden aufschlug.

Kapitel 2
Die Leute schrien verzweifelt, rannten weg oder brachen hysterisch zusammen. Die Eltern des Jungen waren sofort stocknüchtern und fingen mit heftigen Anschuldigungen an. Sie machten den Betreiber des Vergnügungspark für diesen schrecklichen Unfall verantwortlich.
Der Park wurde bis auf weiteres geschlossen und der Vorfall von der Staatsanwaltschaft untersucht. Am Ende der Ermittlungen kam man zum folgenden Ergebnis – Beide Elternteile waren für diesen schrecklichen Unfall verantwortlich, wegen Vernachlässigung ihres Kindes wurden sie zu Gefängnisstrafen verurteilt.
Ein Jahr später, der Park hatte wieder ganz normal geöffnet, besuchte eine Schulklasse den Vergnügungspark. Nachdem sie verschiedene Attraktionen ausprobiert hatten, wollten sie unbedingt mit diesem großen tollen Riesenrad fahren.
Als sie auf ihre Plätze stiegen, waren sie alle gut drauf, scherzten und lachten viel herum. Sie waren schon ganz aufgeregt und konnten es gar nicht mehr abwarten, endlich ganz oben anzukommen, um einen wundervollen Blick auf die große Stadt zu erhaschen.
Aber als sie oben ankamen, fingen die Kids plötzlich entsetzlich an zu schreien. Ein Mädchen war so hysterisch und hatte so eine große Panik, dass es von unten so aussah, als würde sie versuchen, aus der Gondel auszusteigen, und das in über 100 Metern Höhe! Sie wollte einfach nur raus, raus aus der Gondel.

Kapitel 3
Der Parkmitarbeiter reagierte sofort, drückte den Notknopf, und das Riesenrad drehte sich schnell wieder nach unten. Als die Kids unten ankamen, sprangen sie sofort aus der Gondel und rannten zitternd vor Angst vom Riesenrad weg.
Sie behaupteten später, sie hätten während der Fahrt einen kleinen Jungen gesehen. Er saß auf dem Gestänge der Gondel und starrte sie einfach nur an. Er war leichenblass, und eine große Blutlache lief langsam über sein Gesicht.
Etwa zwei Wochen später waren zwei Frauen mittleren Alters in dem Riesenrad unterwegs. Auf einmal bemerkte eine von ihnen, dass Blut auf ihre Beine tropfte. Als sie nach oben schaute, sah sie einen kleinen Jungen, in der Gondel über sich. Die beiden Frauen erlitten einen Schock und mussten ins Krankenhaus. Sie sagten später, dass der kleine Junge sie angestarrt hätte, und dass sein Gesicht voller Blut war.
Zwei Jahre später drehte ein Mädchen mit seinem Freund eine Runde auf dem Riesenrad und hatte ebenfalls ein schreckliches Erlebnis. Sie sagte, als sie ganz oben waren, saß plötzlich die Leiche eines kleinen Jungen neben ihnen in der Gondel und starrte sie einfach nur wortlos an. Das Gesicht war voller Blut, und es tropfte auf die zerfetzte Kleidung des Jungen hinab. Als die beiden sich entsetzt in die Augen sahen und sich wieder umdrehten, war er verschwunden.
Stillschweigend holte der Parkbetreiber sich Rat bei einem Parapsychologen. Dieser kam mit seiner Ausrüstung in den Vergnügungspark und untersuchte das Riesenrad ausgiebig. Er kam zum Ergebnis, dass der Geist des kleinen Jungen, der auf dem Riesenrad in den Tod stürzte, sich immer noch dort befand, weil seine Seele keine Ruhe finden konnte.

Kapitel 4
Ein weiteres Jahr später geschah wieder eine Tragödie. Es war ein ganz normaler Tag, und die Menschen besuchten den Vergnügungspark, hauptsächlich wegen des Riesenrads. Es war wie immer, voller gut gelaunten Menschen, und es drehte ganz normal seine Runden.
Plötzlich blieb es stehen, und als die Menschen darauf warteten, dass es endlich wieder weiter geht, bemerkten sie Rauchgeruch. In diesem Moment ging das Riesenrad in Flammen auf.
Feuer verschlang die Gondeln, und der komplette Park wurde von den entsetzlichen Todesschreie und den Rufen um Hilfe der Menschen übertönt. Als das Feuer immer näher kam, fingen die Leute an, panisch aus ihren Gondeln zu springen. Der Boden um das Riesenrad herum war voller Leichen, die in ihrem eigenen Blut schwammen.
Schließlich gelang es den Mitarbeitern doch noch, dass Feuer zu löschen und die restlichen, wenigen Menschen konnten per Hubschrauber gerettet werden.
Der Besitzer des Vergnügungspark beschloss, dass Riesenrad endgültig abzureißen. Bei der Demontage fanden Arbeiter die Ursache für den Kurzschloss im Motor, der dazu führte, dass das Riesenrad in Flammen aufging.
Ein Paar Kinderschuhe steckte im Mechanismus fest!








