
In „Es gibt kein Entkommen“ erkundet ein neugieriges Mädchen ein altes leeres Haus. Sie wäre besser nie in dieses Haus hineingegangen…
Es gibt kein Entkommen Kapitel 1
Ich war neugierig. Zu neugierig…
An einem Wochenende ging ich in den ⇒Wald. Als ich dann ein altes Haus sah, wollte ich sofort hinein und mir alles anschauen. Hätte ich gewusst was mich dort drin erwartete, wäre ich wahrscheinlich nie hineingegangen.
Aber ich wusste es nicht und so stieg ich erst auf einen großen Haufen Schrott und dann ahnungslos durchs ⇒Fenster. Aber als ich mich abstieß, um herein zu kommen, brach der Haufen Schrott zusammen und ich schaffte es gerade noch rein. Fast wäre ich mehrere Meter heruntergefallen! Doch ich dachte in diesem Moment nicht daran zurückzugehen, denn ich war sofort entzückt von den vielen Möbeln, die der frühere Besitzer wohl dort vergessen hatte.
Ich schaute mich ein wenig um und entschied mich dann, wieder zu gehen, natürlich nicht ohne ein paar Fotos gemacht zu haben. Als ich Fotos von einem alten Sessel machte, flog der auf einmal auf mich zu. Es sah ein wenig so aus, als hätte ihn jemand den ich nicht sehen konnte geworfen. Ich erschreckte mich und bückte mich schnell. Der Sessel flog mit einem lauten Krachen an die Wand hinter mir. Ich bekam es mit der ⇒Angst zu tun und hatte nur eins im Kopf; Raus hier!!
Doch als ich an die Tür kam, war sie auf einmal fest verschlossen. Natürlich! Ich war ja durchs Fenster eingestiegen, wie konnte ich das nur vergessen?! Schnell rannte ich zu dem besagten Fenster, nur um zu merken, dass es viel zu hoch war um dort herauszuklettern. Ich drehte mich panisch nach links und rechts, suchte nach einem Ausweg als plötzlich…
– RING RING.. RING.. RING..
Es war das Klingeln eines Telefons, doch ich hatte meins gar nicht mitgenommen… Ich rannte zu dem Telefon, was so laut schrillte und bedeckte es mit ein paar Kissen, so das es nicht mehr so laut in meinen Ohren widerhallte. Dann ging ich wieder auf die Suche nach einem Ausgang. Dieses verfluchte ⇒Haus musste doch einen Ausgang haben!! Da fand ich einen, doch er gefiel mir überhaupt nicht..

Kapitel 2
Ich sah nämlich eine Brechstange. Ich nahm sie, in großer Angst rannte ich zur Tür und brach sie auf, sie gab schnell nach. Ich rannte heraus und war froh, dass ich es geschafft hatte. Da merkte ich, dass ich meinen Armreif verloren hatte, er musste noch da drin sein! Ich schaute zurück. Dieser Armreif ist aus echtem Silber, ich konnte ihn nicht zurücklassen! Also lief ich wieder hinein, sah den Armreif und hob ihn auf.
Doch sobald ich ihn berührte, knallte die Tür mit einem lauten Krachen zu und wurde von außen verriegelt. Der Knall der Tür hallte ein paar Sekunden lang in meinen Ohren wieder. Dann besann ich mich wieder und wollte die Tür wieder aufbrechen. Da merkte ich, dass die Brechstange draußen lag, ich hatte sie dort liegen gelassen! Ich bekam sofort Panik und sah hoch zu dem Fenster.
Ich sah dort einen Mann. Doch das war unmöglich! Das Fenster war mehrere Meter hoch, sicher 3 Meter, und der Haufen Schrott davor war ja zusammengebrochen und lag zerstreut am Boden! Dieser Mann musste mindestens 3 Meter groß sein! Außerdem hatte er dieses Lächeln,
dieses… viel zu breite Lächeln…
Dann klopfte er in einem bestimmten Rhythmus ans Fenster, dieser Rhythmus…. Es machte mich sofort so unruhig und verängstigt… In diesem Moment, als ich über sein viel zu breites Lachen nachdachte, zerbrach auf einmal das Fenster mit einem lauten Klirren und der Mann lächelte noch breiter. Dann quetschte er sich durch das Fenster und zog sich mit seinen Händen hindurch.
Doch etwas stimmte nicht mit ihm… Seine Hände hielten sich am Fenster Boden, doch dort waren Reste des Fensters Glas… Seine Hände wurden davon durchbohrt, doch er merkte es nicht…
Er war fast durch das Fenster gekrochen, während ich starr vor Schock dort stand, als seine Augen sich auf einmal verdrehten und her zurück nach draußen fiel, leblos… Ich überlegte. Natürlich! Das Telefon! Ich rannte hin und zögerte dann kurz. Wen sollte ich anrufen? Polizei, Meine Mutter, meinen Vater oder meine Kollegin Sarah?

Kapitel 3
Polizei: Ich entschied mich für die Polizei, die musste mir ja schließlich helfen! Der Polizist am anderen Ende sagte: Hallo? Wie kann ich Ihnen helfen? Ich erklärte ihm was passiert war, sagte ihm wo ich bin und sagte ihm auch was gerade passiert war mit diesem Mann. Er fragte, wie der Mann aussah und ich erklärte es ihm. Er murmelte etwas wie: Unmöglich. Und sagte dann: Also, Kleines, hör mal zu. Du darfst die Polizei nicht stören, weil du einen Spaß machen willst. Rufe hier bitte nicht an, wenn dir langweilig ist, okay?
Ich erklärte ihm schnell das ich die Wahrheit sagte, doch er legte einfach auf. Das Telefon fiel mir aus Versehen herunter und zersprang in tausende kleine Teile. Es war sehr laut und im nächsten Moment wurde das Licht rot, alles war auf einmal voller Blut, und das letzte, was ich sah, war der zu breit lächelnde Mann, der auf mich zu rannte. Dann steckte ein Messer in meinem Bauch, und ich verlor das Bewusstsein. Ein paar Tage später hing ein Vermisstenplakat mit meinem Bild überall. Ich kam nie zurück.
Mutter: Ich rief meine Mutter, an, und sie nahm sofort den Hörer ab. Sie fragte mich wo ich sei und was passiert war und ich erzählte ihr alles mit schweißbedeckten Gesicht. Meine Mutter sagte, sie wäre in ein paar Minuten da und bringt die Polizei mit. Ich wartete und wartete und dann hörte ich es, das Klopfen an der Tür, doch das Klopfen hatte einen bestimmten Rhythmus, diesen Rhythmus… Ich schaute hoch zu dem Fenster und in dem Moment sah ich es. Meine Mutter…
Ihre Augen waren verdreht und ihr Lächeln viel zu breit… Dann wurde sie von jemandem oder etwas nach hinten, nach draußen gezogen und war verschwunden. Ich hörte Schreie draußen, wahrscheinlich von der Polizei… Eine Woche später, wurde die ganze ⇒Stadt, in der ich lebte, evakuiert, und alle mussten sie sofort verlassen. Bis Heute weiß niemand was passierte… außer mir.
Vater: Ich rief ihn an, mehrmals, doch er nahm nicht ab. Ich versuchte es noch einmal und diesmal hörte ich auf der anderen Seite ein Rauschen… dann Stille. Dann hörte ich meinen Vater lachen. Aber kein normales Lachen… Es war zu laut, zu schrill, zu dumpf, absolut alles an seinem Lachen war unnatürlich und verrückt. Stille. Dann legte er auf. Ich war sofort ängstlich und fragte mich, was mit meinem Vater passiert war. Ich rannte zur Tür und hämmerte dagegen.
Da bemerkte ich, dass es zurückklopfte. Aber etwas stimmte nicht. Es war ein Rhythmus, dieser Rhythmus… Ich wich von der Tür zurück, doch es hörte nicht auf zu klopfen… Ich schaute instinktiv zum Fenster, wo ich ein Gesicht sah… Ein viel zu breites Lächeln, ein unnatürliches Lachen – Mein Vater?!. In diesem Moment war es mir egal.
Wie unnatürlich und verrückt er aussah, ich rief nach ihm und fragte ihn ob es ihm gut geht.

Kapitel 4
Doch alles was ich hörte war… Stille. Dann wurde er rückwärts vom Fenster weggezogen und verschwand. Ich rannte zu einer Tür, ignorierend das diese zuvor nicht da gewesen war und es führte eine Treppe hinab in einen Keller. Die Treppe schien endlos lang, aber irgendwann war ich unten. Alles war voller Blut und das Licht war rot. Ich sah eine Art Schreibtisch, mit Blut… Es lag Fleisch darauf. Ich konnte nur hoffen das es tierisches Fleisch war?!!…
Nach einer Weile beruhigte ich mich wieder und beschloss mich umzusehen, um nach einem Ausweg zu suchen. Nach einer Weile fand ich eine Tür. Ich öffnete sie und war geschockt dort ein Bad aus Blut, mit mindestens 100 Leichen zu sehen. Ich schloss die Tür sofort wieder und mir wurde schlecht. Dann drehte ich mich um. In diesem ⇒verfluchten Kaff, musste es doch noch einen anderen ⇒Weg geben hinauszukommen!
Dann sah ich ihn. Den Mann. Er war in einer Ecke und ich dachte schon es wäre eine Leiche – da bewegte er sich. Er kroch auf mich zu und sein Kopf verdrehte sich – ich hörte ein übles Knacken – ⇒Stille. Alles ruhig. Die Lichter flackerten und gingen dann aus. Dunkelheit. Ich bekam Panik und wich zurück. Denn ich wusste das der Mann noch immer auf mich zu kroch…
Dann stieß ich an eine ⇒Wand… Kein Ausweg… Dann sah ich den Mann vor mir am Boden… Er packte mein Bein, zog sich daran hoch, nun auf Augenhöhe mit mir. Doch er stützte sich komplett auf mir – seine Augen verdrehten sich und sein Mund verformte sich zu einem viel zu breiten Lächeln. Dann fiel er tot auf den Boden…
Das nächste was ich sah, war wie etwas auf mich zu rannte. Ich weiß nicht was es war, doch es hatte ein Messer. Ich wollte wegrennen, doch dann merkte ich, das der von mir tot-geglaubte Mann, noch immer meine Beine festklammerte und es mir unmöglich
machte mich zu bewegen… Die Gestalt kam bei mir an – und verdrehte meinen Kopf…
Am nächsten Tag hatten alle mich vergessen und das Haus verschwand… Wohin? Keine Ahnung… es wird niemand jemals wissen was geschah…
Und das Haus wartet immer noch auf sein nächstes Opfer…
Sarah: Ich rief sie an, nach ein paar Mal Klingeln nahm sie endlich den Hörer ab. Ich erzählte ihr schnell alles und sie sagte mir, es muss ein Dämon sein und sie würde ihre Tante fragen, ob sie mitkommt. Die Tante ist eine Exorzistin und kann den ⇒Dämon freilassen. Dieser ist wahrscheinlich in dem Haus gefangen. Ich bat sie, während dieser Zeit mit mir am Telefon zu bleiben und sie stimmte zu. Nach etwa zwanzig Minuten, in denen ich zitterte und mir Sorgen machte, hörte ich einen Schrei. Er war unnatürlich und schien vom ganzen Haus zu kommen.
Dann wurde die Tür aufgebrochen und ich wurde ohnmächtig. Als ich aufwachte, war ich in einem Krankenhaus und eine Ärztin untersuchte mich. Sie erklärte mir das alles zu viel Stress gewesen war und ich deshalb das Bewusstsein verloren hatte. Sie sagte mir auch, dass ich nun in Sicherheit wäre. Dann verließ sie den Raum. Ich schaute mich um, immer noch liegend und betrachtete ein Gemälde, das plötzlich von Blut bespritzt war. Als ich mich erschreckt umsah, war auf einmal alles rot, rotes Licht und alles voller Blut. Die Krankenschwester kam zurück, doch bevor sie reinkam, klopfte sie an die Tür…
In einem Rhythmus, dieser Rhythmus… Ich bekam sofort Panik und als sie eintrat, hatte sie dieses unnatürlich breite Lächeln aufgesetzt. Ihre Augen verdrehten sich und ihre weiße Uniform war blutbespritzt. Dann verlor ich wieder das Bewusstsein… Und wachte nie mehr auf…
Es gibt kein Entkommen!








